Die 4 Säulen des Fittings nach Maß.

1. Das statische Fitting.

Der Anpassungsprozess beginnt mit einem Einführungsgespräch. Hier werden zunächst die individuellen Daten erfasst: wie etwa Handicap, Ziel-Handicap, bisherige Spielfrequenz, Stärken, Schwächen aber auch Körpergröße, Gewicht und Vermessung Handgelenk, Armlänge etc.

2. Ausmessen des Lie-Winkels.

Die Daten bestimmen den sogenannten Lie-Winkel. Das ist jener Winkel der sich zwischen dem Schaft und der Sohle des Schlägerkopfs bildet. Und der so ausgerichtet sein soll, dass die Unterseite des Schlägerkopfs im Treffmoment des Balls exakt parallel zum Boden ist. Damit ist auch die individuelle Ideal-Länge des Schaftes definiert. Ist die Schlagfläche nämlich verkantet, fliegt der Ball nicht geradeaus, sondern irgendwo hin – und dann ist der Spieler möglicherweise durch andere Bewegungsmuster versucht zu korrigieren, die allesamt die Qualität des Spiels, die Länge und Präzision dauerhaft beeinträchtigen.

3. Das dynamische Fitting.

Im dritten Teil findet dann das dynamische Fitting statt. Das ist jener Teil bei dem der „Trackman“, jenes elektronische Wunderding, das alle Schwungdaten, die wichtige Schlägerkopfgeschwindigkeit und die Flugkurve des jeweiligen Schlägers misst. Hier kann dann durch die Wahl verschiedener Schäfte, weichere oder härtere (Graphit oder Metall) und die Schlägerköpfe aller gängigen Hersteller in Sekundenschnelle getauscht und ausprobiert werden.

4. Ausmessen des Grips.

Die Handabmessung dient als Basis zur Festlegung der Griffdicke. Hier kann dann durch die Wahl verschiedener Schäfte, weichere oder härtere (Graphit oder Metall) und die Schlägerköpfe aller gängigen Hersteller in Sekundenschnelle getauscht und ausprobiert werden.

Der unmittelbare Vergleich dieser Kombinationen erhöht die Sicherheit der Wahl. „Wir sind nicht einer bestimmten Marke verpflichtet, sondern bieten die Auswahl aller gängigen Marken an und orientieren uns an den Präferenzen des Kunden. Uns ist wichtig, dass der Kunde selbst spürt, bei welchem Schläger er das beste Gefühl hat, bei welchem Schläger er präziser ist, welcher Schaft ihm eine höhere Geschwindigkeit im Treffmoment bringt und somit größere Weiten ermöglicht. Die Eckdaten aus dem Trackman helfen jedenfalls mit die Entscheidungen zu objektivieren.

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