Franz Laimer-Lehrmethode

Die Bewegungsgesetze im Golfsport sind für alle gleich. Und doch hat jeder Golfspieler seinen eigenen Schwung. Ziel ist es daher, auf Basis der vier Säulen der Laimer4Golf-Lehrmethode einen individuellen Schwung zu erarbeiten, der jedem Golfer persönlich am besten entspricht – auf Basis seiner körperlichen Voraussetzungen (Alter, Größe, Körperbau, Fitness-Status) und den persönlichen Zielen. „Den Schwung eines bekannten Spielers zu kopieren, macht für einen Hobbyspieler, der nicht täglich stundenlang trainieren kann, keinen Sinn. Auch den Schwung in 1.000 Einzelteile zu zerlegen, führt in der Regel nicht zum Erfolg, sondern zu Verwirrung und Überforderung“, so Golf-Experte Franz Laimer. „Wir wollen den Golfsport für Hobbyspieler leicht verständlich und nachvollziehbar machen. Dazu muss der Golfer im Unterricht ein klares Bild von seinem Schwung bekommen, damit er ihn auch in die entsprechende Bewegung umsetzen kann“, so Laimer.

Nachvollziehbarkeit durch 4 Grundpfeiler
Im Laimer4Golf-Kompetenzzentrum Bad Ischl wird von Franz Laimer persönlich – und seinen top-ausgebildeten und erfahrenen Trainern – die von ihm auf Basis seiner mehr als 30-jährigen Erfahrung als Tour Pro und Golfcoach entwickelte 4-Säulen-Methode unterrichtet.

Die 4 Säulen des langen Spiels

Griff: Der Golfschläger wird ausschließlich durch den Griff kontrolliert, der Anteil des Griffs am erfolgreichen Schlag beträgt deshalb etwa 50 Prozent. Mit dem richtigen Griff haben Sie sich schon einen großen Teil eines erfolgreichen Golfschwungs erarbeitet.

Stand: Während der Griff 50 Prozent des gesamten Schwungs bestimmt, trägt der Stand zum Ball mit weiteren 30 Prozent zum Erfolg bei. Er ist also ganz wichtig, um eine optimale Basis zu schaffen. So wie etwa beim Skilauf die Belastung des Talskis von großer Bedeutung ist, müssen auch beim Golfschwung grundlegende Gesetzmäßigkeiten eingehalten werden. Nur wenn Füße, Hüfte und Schultern parallel zum Ziel ausgerichtet sind und der Rücken gerade ist, erreichen Sie eine ausgewogene Balance und die für das Schwingen des Schlägers erforderliche Bewegungsfreiheit der Arme.

Aufschwung:
Die Basis für den Golfschwung ist geschaffen: Jetzt ist entscheidend, wie der Schwung richtig eingeleitet wird. Die Aufgabe des Aufschwungs ist es, die für den Golfschwung entscheidende Spannung und damit die notwendige Energie aufzubauen. Das lässt sich mit dem Aufziehen der Feder eines Uhrwerks vergleichen. Dieser Spannungsaufbau kann nur stattfinden, wenn Füße und Beine dem Aufdrehen des Oberkörpers Widerstand leisten.

Durchschwung: Sobald die Endposition des Aufschwunges erreicht ist und der Rücken zum Ziel weist, steht dem richtigen Durchschwung nichts mehr im Weg. Das klingt simpel und ist es auch: Haben Sie den Aufschwung richtig ausgeführt, ergibt sich der Durchschwung als dessen Gegenbewegung automatisch. Der Übergang vom Aufschwung zum Durchschwung geschieht durch eine gemeinsame Bewegung der Arme, Hände und des rechten Fußes zum Ziel.

Die 4 Säulen des Kurzen Spiels

Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist das kurze Spiel von entscheidender Bedeutung. Deshalb ist aus gutem Grund die Hälfte der Unterrichtszeit in den bewährten Laimer4Golf-Intensivkursen dem kurzen Spiel, das auch auf vier Säulen basiert, gewidmet:

der Chip Hat der Ball nach der Landung auf dem Grün Platz auszurollen, entscheiden wir uns bei der Annäherung für den Chip. Dieser wird aus einer Distanz von bis zu 30 Metern rund ums Grün gespielt

der Pitch Der Pitch wird aus einer Distanz von rund 20 – 50 Metern zum Grün gespielt und nur dann, wenn der Ball in Richtung Fahne ein Hindernis – einen Bunker, ein Wasserhindernis oder einen Strauch überwinden muss. Der Pitch ist vom Bewegungsablauf ein kleiner Golfschwung.

der Bunker Der vielfach gefürchtetste Golfschlag ist eigentlich der einfachste, weil Sie dabei den Ball nicht zu treffen brauchen. Sie müssen beim Bunkerschlag nur unter dem Ball durchschwingen. Ziel beim Bunkerspiel ist es, stets den identischen vollen Schwung zu absolvieren. Die Länge der Entfernung wird durch die Menge des Sandes bestimmt.

der Putt Als spielentscheidender Faktor im Golf sollte das Putt-Training in den Köpfen der Golfer einen höheren Stellenwert bekommen. Auf dem Grün ist der Golfschlag am einfachsten zu kontrollieren. Dabei lässt sich auch am einfachsten und schnellsten der Score verbessern.

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